Terra Mia – Franco Madau

umgekehrte und paranoide Schizophrenie

Hier wird eine paranoide Schizophrenie aus der Sicht eines Betroffenen geschildert,

mit visuellen und akustischen Haluzinationen.

Das mit dem Röhrengeräusch so laut wie ein Schuss neben dem Ohr im Kopf kenne ich aus eigener Erfahrung.

Ich kenne die Laute Seite und die Leise.

Die Laute Seite ist bei mir immer gepaart gewesen von tagelangem wachbleiben trotz hoher Dosen Valium und Musikmachen und dann „Haluzinationen“.

Obwohl die akustischen „Haluzinationen“ bei mir auch von anderen bestätigt wurden und sogar zum Schaden meiner Computer-Boxen führten.

Die leise Seite ist gepaart, wie meine Psychologin sagt, „mit einer Flut von innerem Chaos“ die mich überrennt und dann immer leiser wird zu einem Rauschen vieler „Gedanken“ bzw. leisen Stimmen die kaum verständlich sind.

Beide Seiten haben eins gemeinsam, sie führen früher oder später zu einem körperlichen Zussammenbruch auf Grund meiner dadurch verursachten extremen Schlafstörungen, die bis zu 7 Tage ohne Schlaf bedeuten können, trotz hoher Dosen Valiums.

Die meisten denken bei Schizophrenen an Psychopathen.

Dazwischen gibt es aber einen riesen Unterschied.

Psychopathen wissen oft ganz genau was sie tuen und planen oft ihre Untaten lange Zeit vorher.

Schizophrene handeln oft aus dem Affekt, weil sie sich zum Beispiel bedroht fühlen durch ihre Paranoia. Sie sind meistens eigentlich Traumaopfer, die Höhen und Tiefen ihrer Traumatas durchleben und nicht oder anders verarbeiten.

Es gibt grob drei Arten von Schizophrenie…

Die Substanzinduzierte Psychose die meist erst bei einer affektiven Handlung zum gesellschaftlichen Problem wird.

Die manisch depressive Psychose die sich durch Schübe von oft teilweise größenwahnsinigen Hochs (wie Kaufrausch, in Anführungsstrichen „Extremsport“-Kicks aller Coleur), die bei Realisieren der Situation oder anderen Auslösern in extreme teilweise suizidale Depressionen umschlagen.

Die paranoide (teilweise haluzinatorische) Psychose, die eher sich in Angst und Suizidalität sich meist ausdrückt.

Was man Schizophrenen trotz der oft hetzerischen Berichterstattung über extreme Einzelfälle von Gewalttaten nicht nachsagen kann, im gegensatz zu Psychopathen, ist ihr angeblich natürlicher Hang zu Gewalt minimal.

Ich hatte mal eine Gewaltstatistik (die sollte Bedarf eines Lesers bestehen ich versuchen werde bei meiner damaligen Quelle widerzuerlangen), die besagte das 12% ca zu dem Zeitraum bei „Normalen“ kriminell sind, wobei alle auch Kleinstdelikte wie Schwarzfahren dazu gehöhren. 4-5% begehen Gewalttaten. 1-2% begehen schwehre Gewalttaten wie Totschlag oder Mord.

Bei psychisch diagnostizierten variert diese Zahl von den „Normalen“ um 1-1,5%.

Sie sind also nicht wirklich mehr gewalttätig als „Normale“.

Nur extreme Einzelfälle stechen auch durch die Art der Medienberichterstatung hervor und ich würde den meisten dieser Fälle eine Psychopathie diagnostizieren und keine Schizophrenie (allein).

Die meisten sind eher autoaggressiv bzw. suizidal und nicht gewalttätig gegen andere und oft meist selber Opfer von Gewalt (gewesen).

https://linocasu.org/cms/2016/12/psychisch-kranke-oft-opfer-von-gewalt/

Laut einer neuseeländischen Studie ist es sogar 299 mal wahrscheinlicher von einem „Normalen“ ermordet zu werden, als von einem psychisch diagnostizierten Menschen.

https://linocasu.org/cms/2017/03/gealt-und-psychisch-kranke/

Der Betroffene oben im Video hat z.B. über 10 Selbstmordversuche gemacht.

Zwar waren diese teilweise extrem, wie sich selber in den Kopf schiessen, aber er ist immer „geflüchtet“ vor seinem „Unheil“. Hat deshalb auch eine gewisse Zeit, wie mein Protagonist in meinem Buch LAMMFROMM auf der Straße gelebt.

Es sagt niemand, das Schizophrenie nicht Scheiße ist zumindest in bestimmten Phasen, auch wenn die Hochphasen oft scheinen vieles wett zu machen und ich selber meine Erfahrungen als besonders und teilweise lehrreich in die Schublade einordne, und im nachhinein, auch weil es oft gerade so gut ging, nicht missen will, von der Zwangspsychiatrie abgesehen.

Aber wer zu Hoch fliegt, fällt wie Icarus.

Mein Onkel sagte dann immer zu mir:

„Ich wünschte du würdest endlich mit den Füssen den Boden berühren.“

Ich habe das in dem Moment oft als Unverständnis aufgefasst, aber heute weis ich…

Mit dem Kopf werde ich immer in den Wolken ein bisschen bleiben.

Warum nicht also solange mit den Füssen wenigstens den Boden berühren?

Ich will ja nicht wie eine Feder gleich in den Orkan gezogen werden, auch wenn der Orkan Abenteuer verspricht.

„Icarus come down from the Sky. You are flying too high.“

Jetzt habe ich gar nichts über umgekehrte Schizophrenie gesagt.

Was ist, wenn man laut stimmlich denkt und glaubt die anderen könnten einen höhren und jemand gibt auf den inneren Monolog genau die passende Antwort, obwohl es vorher nicht über die Lippen kam?

Nennt sich das dann umgekehrte Schizophrenie?

„Ich finde auch du könntest ein bisschen Veränderung vertragen.“

„Genau daran habe ich eben gedacht.“ 🤔😉

Avyon – Osyris

Sound of Rum – Cannibal kids (live Acoustic version)

BBoy

Breakdance, Breaking, B-Boying bzw. B-Girling ist eine ursprünglich auf der Straße getanzte Tanzform, die als Teil der Hip-Hop-Bewegung unter afroamerikanischen Jugendlichen in Manhattan und der südlichen Bronx im New York der frühen 1970er Jahre entstanden ist. Getanzt wird zu Pop, Funk oder Hip-Hop. Für viele Jugendliche bot B-Boying, wie es in den 1970er und frühen 1980er Jahren genannt wurde, eine Alternative zur Gewalt der städtischen Straßen-Gangs. Heute fordert Breakdance eine hohe Disziplin von den Tänzern, die oft über athletische Fähigkeiten verfügen müssen. Breakdance ist heute eine weltweit verbreitete und anerkannte Tanzform. Die Breakdance-Kultur begreift sich als frei von Grenzen der Rasse, des Geschlechts oder des Alters.

Wikipedia