Notizblock

Brief an die nette Frau von der Konstabler Wache

konstabler wache.jpg Gestern war ich in Frankfurt an der Konstabler Wache. Ich wollte mir gerade ein Ticket nach Darmstadt Eberstadt ziehen, weil ich mit einem Freund das Eintracht Frankfurt Spiel gemeinsam anschauen wollte. Da sprach mich eine sehr nette Frau an. Sie ist Aufnahmeleiterin beim ZDF, freie Mitarbeiterin und hat ihren Arbeitsstandort in Mainz. Sie ließ extra ihre Wochenkarte auf meinen Fahrbereich umschreiben und gab sie mir.

Ich gab ihr für 2 Tage, die die Karte noch gültig aufgeladen ist, 10 Euro und meine Visitenkarte. Dadurch fuhr ich praktisch umsonst, von meinem Freund in Eberstadt nach Hause, da mich die Einzelfahrt nach Eberstadt schon 8,50 Euro gekostet hätte. Das war eine super nette Geste dieser sehr netten Frau.

Nun habe ich aber ein Problem.

Ich habe nicht gleich gechecked, dass ja die Plastikarte/RMV-ETicket auf den Namen dieser Frau ja registriert ist. Diese Karte ist zwar übertragbar, aber wenn diese Frau z.B. ein Jobticket beantragen muß, muß sie jetzt umständlich diese neu beantragen.

Deshalb hoffe ich, da die Frau sagte sie schaut sich meine Webseite mal an, dass sie sich bei mir meldet, und nicht einfach meine Visitenkarte weggeschmissen hat.

Ich werde ihr dann auch die Karte mit einem Dankeschön-Geschenk wiederbringen. Mainz ist ja nicht wirklich aus der Welt.

Ich habe schon meinen Kontakt beim HR angesprochen, ob ihm bei meiner Beschreibung eine Aufnahmeleiterin einfällt. Da es aber viele gibt und die meist freie Mitarbeiter sind, verlief dieser Versuch, der netten Frau ihr ETicket zurückzubringen im Sande.

Deshalb, sollte sie wirklich hier auf meine Seite mal schauen und dies lesen…

Bitte melden Sie sich bei mir. Ich werde alles tun, um Ihnen diese Karte zurückzubringen und mich bei Ihnen ordentlich bedanken.

Ich habe so viel Nettigkeit nicht erwartet in dem Moment. Sie kam aus heiterem Himmel. Ich habe mich richtig darüber gefreut. Überhaubt den ganzen Aufwand, den sie für mich gemacht hat, extra die Karte umschreiben lassen (Tarifgebiet). Ich dachte immer ich sei der Pfadfinder mit den guten Taten, aber ich merke, es gibt wirklich sehr gute Menschen.

Nur habe ich jetzt ein richtig schlechtes Gewissen.

Da ich gelesen habe, daß es ein ziemlicher Aufwand ist diese Karte neu zu beantragen.

Wenn Sie das lesen, liebe sehr nette Frau vom ZDF, ich würde mich wenigstens gerne nochmal irgendwie erkenntlich zeigen, mit einer kleiner Geste, ein Kaffee oder irgend etwas, was Ihnen Freude macht. Ich würde mich gerne revangieren.

Bitte melden Sie sich.

Vielen Dank

Lino Casu

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😊

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✌😊🍀

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EXIT

exit

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TRUTH 😉🤔

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Lino Casu in THE MIX

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Heuristic Behavior

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BROKEN LOOP

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Meine Webseite als Bildschirmschoner – für die, die keinen Browser haben

LinoCasu.org als Bildschirmschoner

Wer keinen Browser auf dem Windowsrechner hat, kann sich meinem Bildschirmschoner bedienen, und auf meiner Seite in der Arbeitspause entspannen.

Download

Im Grunde ist es ein rudimentärer Browser, der einen aber in einer Filterblase leben lässt. Denn man kann nicht Googeln, ausser ich mache eine neue Version mit Google als Startseite. Man kann sich also nur in der Filterblase bewegen, die man vorgibt.

Den Bildschirmschoner beendet man übrigens mit der ESCAPE-Taste.

Wer solch einen Bildschirmschoner/Filterblasen-Browser will, einfach mich anschreiben.

Als nächstes mache ich einfach Google erstmal nur für mich selbst.
Kann mir die Klagen von Googel nicht leisten.
Ausser Googel will mich dafür bezahlen.

Habt Spaß in meiner Filterblase 😉

Für Anfragen eines personalisierten Filterblasen-Browsers einfach an linopc@fioresardo.org schreiben.

Oder einfach das selbe Tool nutzen.

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News

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Lino Casu – Sunflower

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Pace e Liberta

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:)





 

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ERRORCOMPANY – RADIO

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Lino_Casu – Special Meeting

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Lino’s best Tracks

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HR Info – Funkkolleg – Neurofeedback und die Schnittstelle Computer/Gehirn

Gedankenlesen im Hirnscanner, eine direkte Verbindung zwischen Willen und Prothese, Elektroden zur Feinjustierung der Gefühle: Viele Science-Fiction-Ideen sind heute Realität – zumindest in den Laboratorien der Wissenschaft. Und noch viel mehr wird versprochen in den Werbeprospekten von Neuro-Startups.

Welche Ideen den Sprung in die breite Anwendung schaffen können, lässt sich schwer abschätzen. Aber eines ist klar: die direkte Schnittstelle Gehirn/Computer wird zumindest in einigen Bereichen das traditionelle Menschenbild herausfordern.

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Krikelkrakel

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Meditation

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Sag alles ab.

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Ein Plädoyer für die Weltrevolution mit Stil – das Buch über Karriereverweigerung und das Ende der neoliberalen Epoche

»Was könnten wir nicht alles, wenn wir dürften, wie wir wollten – wenn wir einfach alles sausen ließen, die große Verweigerung im Kleinen ausriefen. Dann würden wir spazieren mit Henry David Thoreau, mit Onkel Teddy auf dem Rücken liegend ›rien faire comme une bête‹, mit dem schönen Albert im offenen Cabriolet ins innere Lourmarin fahren. Und mit Bartleby lakonisch hauchen: »I would prefer not to …«. (Christian Dries)
Gut, Bartleby verstört nicht nur seine Umgebung, sondern auch sich selbst und ist am Ende tot. Aber konsequenter kann man nicht generalstreiken (und dabei auch noch so höflich bleiben)

»Verweigerung ist nur der Anfang!« – 2014 wurde das Haus Bartleby, Zentrum für Karriereverweigerung e.V., als Thinktank gegen frenetisches Wirtschaften und Vollbeschäftigung gegründet. Die vier Gründer und ihr weit verzweigtes Netzwerk betreiben hier aktive Lobbyarbeit für ein neues Verständnis von Arbeit, für Selbstermächtigung und Emanzipation vom kapitalistischen Wachstums- und Karrierefetisch. Sag alles ab! versammelt elegante und egalitäre Plädoyers aus diesem Kosmos von Mira Assmann, Antonia Baum, Niels Boeing, Deichkind, Christian Dries, Sonja Eismann, Alix Faßmann, David Graeber, Paul Herden, Das Kapitalismustribunal, Oliver Kociolek, Andrea Komlosy, Van Bo Le-Mentzel, Anselm Lenz, Dirk von Lowtzow, Hans-Peter Müller, Martin Nevoigt, Guillaume Paoli, Jörg Petzold, Volka Polka, Lucy Redler, Ulrich Renz, Holger Schatz, Heiko Sievers, Hendrik Sodenkamp, Patrick Spät, Nis-Momme Stockmann, TAPETE, Yanis Varoufakis, Elisabeth Voß, Anne Waak.

Süddeutsche Zeitung über das Buch

 

Aus Job und Hamsterrad aussteigen: Die Initiatoren von „Haus Bartleby“ rufen dazu auf. Und plädieren für Faulenzen mit Stil. Aber wovon leben?

Der Treffpunkt ist schon mal passend. „Haus Bartleby“ lud am Wochenende in das „Silent Green Kulturquartier“ in Berlin, einem ehemaligen Krematorium im Wedding. Hübsch friedlich ist es hier, aber auch ein bisschen gruselig. Die Besucher sitzen auf schwarz-marmornem Fußboden, während eine Initiative ein Jahres-Grundeinkommen verlost.

Der Verweis auf den Tod ist gelungen, denn auch die Initiatoren von „Haus Bartleby“ wollen etwas sterben lassen – und zwar nichts Geringeres als den Kapitalismus, sowie alles, was ihrer Meinung nach damit zusammenhängt: Selbstoptimierungswahn, Ausbeutungs-Prinzipien, die massenweise zum Burn-out führen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, die längst die Mitte der Gesellschaft erreicht haben, Abstiegs- und Existenzängste, die das tägliche Hamsterrad zugunsten einer immer kleineren und immer wohlhabenderen Riege von Superreichen antreiben. Und natürlich alles, was über die Probleme des Einzelnen hinausgeht: Die Ausbeutung der Umwelt, das Führen von Kriegen aus wirtschaftlichen Interessen, die Machtverteilung zugunsten von Eliten anstelle echter Demokratie.

Das Mädchen im Park – über das Buch

Scheinbar leiden wir alle an einer besonderen Form des Stockholm-Syndroms, bei dem die Opfer von Geiselnahmen mit der Zeit ein positives Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen, sogar mit ihm sympathisieren und kooperieren. Wir sind kollektiv gefangen genommen worden von der Arbeitsgesellschaft des Kapitalismus. Und obwohl wir eigentlich nach Freiheit und unserem Recht auf Faulheit streben, laufen wir munter weiter im Hamsterrad der Verwertungslogik.

Mit diesem Paradoxon und den Möglichkeiten, es aufzubrechen, beschäftigt sich die Essay-Sammlung „Sag alles ab!“ vom Haus Bartleby, das 2014 gegründete „Zentrum für Karriereverweigerung“. Die vier Initiator*innen versammeln hier unterschiedliche Plädoyers für „den lebenslangen Generalstreik“, für „die Weltrevolution mit Stil“ und für „das Ende der neoliberalen Epoche“. Große Worte, die ein Taschenbuch mit 160 Seiten kaum erfüllen kann.

Die kurzweiligen Texte nähern sich den Themen Arbeit und Karriereverweigerung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, die meisten leben von persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen. Mal emotional, mal künstlerisch, mal sachlich und nüchtern, gehen sie der Frage nach, wie ein persönlicher Generalstreik aussehen kann. Seien es alternative Bildungsformen, kleine Rebellionen eines Jobcenter-Mitarbeiters, die Anerkennung von unbezahlten Tätigkeiten als Arbeit, die Zurückeroberung von Zeit und Müßiggang, eine Kritik der seriellen Monogamie oder ein kämpferischer Aufruf an Gewerkschafter*innen.

[…]

Neue Denkanstöße, aber kein Patentrezept

Alle Autorinnen sind sich einig, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher. Sie geben einen Einblick in ihren persönlichen Umgang mit der Herausforderung, „das Alte“ sterben zu lassen und etwas Neues aufzubauen. Die ist offenkundig keine leichte Aufgabe – weder auf individueller noch auf gesellschaftlicher Ebene. Jeder Leser*in wird sich von anderen Beiträgen angesprochen und inspiriert fühlen, vielleicht einen neuen Denkanstoß bekommen. Ein Patentrezept für einen lebenslangen Generalstreik, für die Weltrevolution findet sich in diesem Buch nicht. Aber immerhin einen Vorschlag, welche Zutaten es braucht.

Haus Bartleby (Hg.): Sag alles ab! Plädoyers für den lebenslangen Generalstreik, Edition Nautilius, Hamburg 2015, 160 Seiten, broschiert, ISBN: 978-3-89401-824-5, 14,90 Euro.

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WDR Hörspiel – Kleiner Lauschangriff

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